Zusammenhang zwischen Fitnesszustand und Demenz

Eine aktuelle Untersuchung von DeFina, Willis Radford und anderen hat einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fitnesszustand einer Person und dem Risiko, im fortgeschrittenen Alter an Demenz zu erkranken, untersucht. Dazu wurden 19.458 erwachsene Probanden mittleren Alters in den Jahren 1971 bis 2009 untersucht. Die Probanden mit dem höchsten Fitnesslevel (oberstes Quartil) hatten eine geringere Wahrscheinlichkeit, später im Leben an Demenz zu erkranken als die Probanden mit dem niedrigsten Fitnesslevel (unterstes Quartil). Ein höheres Fitnesslevel hängt laut der Autoren zusammen mit einem niedrigeren Risiko, im Verlauf des Lebens an Demenz zu erkranken. Dieser präventive Effekt eines höheren Fitnesszustands im mittleren Erwachsenenalter besteht unabhängig vom Auftreten zerebrovaskulärer Erkrankungen („Hirnschlag“).

Die Aussagekraft der Ergebnisse ist dahingehend eingeschränkt, dass die Probanden hauptsächlich weiße, gesunde und gebildete Menschen mit Zugang zu präventiver Gesundheitsversorgung waren.

Der Originalaufsatz ist online unter http://annals.org/article.aspx?articleid=1567851 einzusehen.

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